Statement zum Umgang mit der Corona-Pandemie

Da wir uns momentan in einer für alle herausfordernden Zeit befinden, ist es uns als Gemeinde ein wichtiges Anliegen, das eigene Verhalten kontinuierlich zu reflektieren und sich bewusst zu machen, wie wir als Gemeinde zu einem guten Miteinander beitragen können. 

In dieser Zeit der Corona-Pandemie wollen wir als Gemeinde durch drei Eigenschaften in die Gemeinde und darüber hinaus in die Gesellschaft hineinwirken. 

Besonnenheit: 

Die Corona-Pandemie hat Auswirkung auf die ganze Gesellschaft. Im Vergleich zu anderen Einrichtungen werden wir als Gemeinden und Kirchen privilegiert behandelt, da die Gottesdienste als systemrelevant eingestuft werden.

Deshalb bewahren wir uns eine besonnene Haltung vor unbedachter und unberechtigter Kritik gegenüber den Entscheidungsträgern.

Im Gegenteil – wir begegnen ihnen mit Respekt und Achtung und stehen in vermehrtem Gebet für sie ein.

Wir gehen mit der Situation weder leichtfertig um noch wollen wir uns durch Angst vor dieser Krankheit davon ablenken lassen, im Vertrauen auf die Fürsorge Gottes unser Leben als Gemeinde in dem uns möglichen Rahmen zu gestalten. 

  1. Barmherzigkeit: 

Wir begegnen einander in einer barmherzigen Art , um uns gegenseitig zu unterstützen und zu ermutigen. 

Wir unterstützen sowohl innerhalb der Gemeinde als auch in unserem Umfeld , wenn Hilfe benötigt wird. 

In dieser Barmherzigkeit wollen wir das Gebot Christi: „Einer trage des anderen Last“ erfüllen und sowohl den inneren als auch den äußeren Nöten in Liebe begegnen, indem wir durch unser Reden und unser Tun versöhnend in unsere Gemeinde und in unsere Gesellschaft hineinwirken. 

  1. Hoffnung: 

Im Vertrauen darauf, dass das Wort aus Röm. 8, 28 (“Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen”), auch in dieser Situation wahr ist, wollen wir mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft schauen. 

Gott hat alle Dinge in seiner Hand und gebraucht auch solche Situationen, um in die Gemeinde hineinzuwirken, indem er unseren Blick in einer intensiveren Art auf sich selbst lenkt und uns in dieser Zeit in unserer Treue ihm gegenüber prüft. 

Darum wollen wir die Gebote einhalten, die Schwachen schützen und unterstützen und im Gebet füreinander einstehen. 

Gott schenke Gnade, dass wir als Gemeinde gestärkt und gefestigt aus dieser Situation herausgehen können.